Was kostet eine Ad?

Wie viel kostet es auf Instagram, 1.000 Impressions durch eine Ad zu erreichen? Und wieviel auf TikTok? Warum der Preis nicht das einzige ist, auf das Marketer Wert legen, erklären wir Euch hier.

  • Performance Marketing - Best Practice

Ein Report veröffentlicht aktuelle Zahlen zu den Preisen von Social Ads. Und TikTok bietet die günstigsten Werbeoptionen an:

Brands und Advertiser fokussieren sich schon seit langem nicht mehr nur auf einen Social Kanal, sondern streuen ihre Ads über eine Auswahl an Channels, um eine holistische Marketingkampagne abzubilden. Dabei variieren die Preise von Plattform zu Plattform. Für Advertiser ist aber nicht nur der Preis für eine Ad relevant, sondern auch die durchschnittlich erreichbare Anzahl an Engagements, Impressionen und Reichweiten. 

Ein Gesamtpaket sticht dabei besonders hervor: Sowohl die Preise als auch die Engagement Raten locken Advertiser auf TikTok:

Die Kosten für 1.000 Impressionen für Video Ads auf TikTok sind nur halb so hoch wie die von Instagram Reels, ein Drittel günstiger als Twitter und 62 Prozent günstiger als Ads auf Snapchat.

Gleichzeitig liegt die Standard Engagement Rate bei TikTok bei rund 6%, wohingegen Instagram nur auf einen Wert von 0,6% kommt.

Ad Kosten pro 1.000 Impressions

Dadurch ergibt sich ein Budget Shift:

Die 1.000 größten Advertiser in den USA haben ihre Ausgaben für TikTok von September bis Oktober 2022 um 66 Prozent auf 467 Mio. Dollar erhöht.

Ein Shift von Meta Ads zu TikTok zeichnet sich bei vielen Brands ab. Hier sind mit wenig Budget viel Traffic und vor allem neue Zielgruppen zu erreichen, weshalb viele Advertiser die Plattform zumindest einmal ausprobieren. Andere haben TikTok dagegen schon als neuen Kanal in ihre Marketing Strategie mit aufgenommen und fest eingeplant.

Ad Spend für die Plattform TikTok

Allerdings kritisieren Advertiser die geringen Möglichkeiten, auf TikTok Data Insights über Kampagnen und Zielgruppen zu erlangen. Meta, Google und Co. sind der Videoplattform hier Jahre voraus und bieten Advertisern eine große Bandbreite an Targeting- und Werbemöglichkeiten mit den passenden Daten und Tools dazu. So wie also Meta & Co. versuchen, mit TikTok im Bereich Engagements und Ad Kosten gleichzuziehen, muss TikTok versuchen, die Möglichkeiten für Advertiser an den gewohnten Standard der anderen Social Plattformen anzupassen.

Es gibt also keinen eindeutigen Gewinner im Kampf um die beste Werbeplattform unter den Social Channels und Advertiser sind weiterhin auf mehreren Plattformen gleichzeitig unterwegs, um die optimalen Ergebnisse und alle relevanten Zielgruppen zu erreichen. Dahingegen versuchen die Plattformen Markter dazu zu bewegen, den Ad Spend auf ihrer Plattform zu erhöhen und so viel vom Media Budget einzusammeln wie möglich. In ungewissen Zeiten, in denen den meisten Brands und Advertiser ohnehin nur ein geringes Media Budget zur Verfügung steht, ist es für die Plattformen wichtig, für Advertiser relevant zu bleiben und ihnen die besten Werbemöglichkeiten zu bieten.