Social Advertising 2022 Recap – Channels & Budget

Wir verraten Euch, was im Social Advertising in den letzten 12 Monaten passiert ist und welche Schlüsse man daraus für 2023 ziehen kann.

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Im letzten Jahr gab es viele Shifts in der Social Media Landschaft. Das betrifft auch die Social Ads.

Welche Learnings man aus den vergangenen 12 Monaten ziehen kann und was das für 2023 bedeutet, erfahrt Ihr hier in unserer Zusammenfassung zu den Social Media Ads 2023 und in den folgenden Absätzen ausführlicher:

  • Mehr als die Hälfte (58 %) der Vermarkter haben ihre Ausgaben für Social Media aufgrund des makroökonomischen Umfelds in Q4 erhöht, so die neuen Ergebnisse von Advertiser Perceptions.
  • Zu den anderen Kanälen, die von dem Shift der Budgets profitieren, gehören die allgemeine Suche (38 %), Connected TV (30 %), mobile In-App-Käufe (28 %) und Digital-/Streaming-Audio (24 %).
  • Ein weiteres Zeichen für die positiven Aussichten im Bereich bezahlter sozialer Medien ist die Tatsache, dass 49 % der befragten 300 Advertiser und Führungskräfte von Agenturen im Oktober mit mehr Plattformen wie TikTok und Twitch zusammenarbeiten als noch Anfang 2022. BeReal ist ein weiterer Channel, den man im Auge behalten sollte.

Eine beträchtliche Anzahl von Advertisern hat in letzter Zeit ihre Budgets für soziale Medien aufgestockt oder Ausgaben von anderen Medien auf Social Media Plattformen umgelenkt, während nur 15 % ihre Ausgaben für diese Channel reduziert oder pausiert haben, so Advertiser Perceptions. Die Zahl der Werbetreibenden, die sich gegenüber sozialen Medien zurückhaltend zeigen, ist im Vergleich zum vorherigen Quartal, in dem 29 % der Werbetreibenden ihre Ausgaben für soziale Medien pausierten oder reduzierten, deutlich gesunken. 

Die Studie zeigt auch, dass fast die Hälfte der Advertiser nicht nur ihre Ausgaben für Social Media Ads bei ihren derzeitigen Partnern wieder aufnimmt, sondern auch ihre Reichweite auf neue Plattformen ausdehnt. Viele konzentrieren sich auf Plattformen wie Amazons Twitch, um auf authentischere und intensivere Weise mit dem Publikum in Kontakt zu treten, sagte Lauren Fisher, Executive Vice President of Business Intelligence bei dem Marktforschungsunternehmen. 

Zu den Top Social Media Plattformen 2023, die es für Advertiser und Brands zu beobachten gilt, gehört laut Fisher BeReal. Gen Z und Gen Alpha nutzen die Plattform nicht nur, weil sie Authentizität fördert, sondern auch, weil es sich nicht um die sozialen Netzwerke ihrer Eltern handelt. Damit BeReal jedoch wirklich erfolgreich sein kann, müssen mehr Möglichkeiten für Brands und Advertiser geschaffen werden. Bisher bietet die Plattform keine Werbemöglichkeiten an und stellt Marken auch keine differenzierten Möglichkeiten zur Verfügung als den einzelnen Usern. So kann jeder BeReal Nutzer nur eine gewisse Anzahl an Freunden haben, die zudem jeweils beidseitig bestätigt werden müssen.

Die Ergebnisse von Advertiser Perceptions sind das jüngste Anzeichen dafür, dass die Aussichten für Social Media im Jahr 2023 trotz der anhaltenden Bedenken hinsichtlich Markensicherheit und Transparenz besser sein könnten. In einer kürzlich durchgeführten Studie von Integral Ad Science gaben drei Viertel der Medienexperten an, dass sie über das schwindende Vertrauen der Verbraucher in die Werbung in sozialen Medien besorgt sind. Dennoch ergab dieselbe Umfrage, dass 90 % der Befragten planen, im Jahr 2023 auf sozialen Plattformen zu werben. 

Obwohl Advertiser Social Media Ads nicht vernachlässigen können, müssen die Plattformen einige Änderungen vornehmen, um erfolgreich zu bleiben, so Fisher. Transparenz wird ein Schlüsselthema sein, da Werbetreibende ein klares Bild von der Reichweite und den Targeting-Möglichkeiten haben wollen, bevor sie hohe Investitionen tätigen. Diese Transparenz wird sich auch auf andere digitale Medien auswirken, da diese ebenfalls Messfunktionen bereitstellen müssen, die den Erfolg der Werbung belegen.