Der größte Hebel liegt selten im Werbekonto. Sondern in den Daten davor.
In fast jedem Shop-Mandat, das wir übernehmen, steckt mehr Wachstum in den Produktdaten als in der nächsten Gebotsanpassung. Wir arbeiten an beidem, aber in dieser Reihenfolge.
Ein Werbekonto kann nur ausspielen, was der Feed hergibt.
Im Shopping-Umfeld entscheidet nicht in erster Linie ein Gebot darüber, ob eure Produkte gezeigt werden, sondern ob die Plattform versteht, was ihr verkauft. Titel, Kategorie, Marke, Artikelnummer, Varianten, Verfügbarkeit, Bildqualität: Aus diesen Feldern entsteht die Zuordnung zu einer Suchanfrage. Fehlt oder schwankt etwas davon, wird das Produkt seltener gezeigt, und zwar unabhängig davon, wie viel Budget dahinter steht.
Das ist die unbequeme Nachricht für jeden, der eine Agentur für bessere Kampagnen sucht: Der teuerste Fehler steckt oft schon im Export aus dem Shop. Die gute Nachricht ist, dass diese Arbeit einmal gemacht wird und danach auf jede Fläche gleichzeitig einzahlt. Wer den Feed in Ordnung bringt, verbessert Google Shopping, Performance Max, den Meta-Katalog und Pinterest in einem Zug.
Eine Quelle. Fünf Flächen.
Jede Werbefläche zieht dieselben Produktdaten und legt eigene Ansprüche darauf. Deshalb ist der Feed der einzige Ort, an dem eine Korrektur fünfmal wirkt. Und deshalb ist er auch die Stelle, an der ein Fehler fünfmal weh tut.
Vom Produktdatensatz bis zum Deckungsbeitrag.
Feed und Produktdaten
Titel nach Suchverhalten statt nach Katalogname, saubere Kategorien und Artikelnummern, Varianten richtig ausgezeichnet, Verfügbarkeit in Echtzeit. Die Arbeit, die alle anderen Punkte erst tragfähig macht.
Google Shopping und Performance Max
Struktur nach Marge und Sortimentslogik statt nach Kategoriebaum, Ausschlüsse für Produkte ohne Beitrag, Steuerung dort, wo die Automatisierung noch Regler hat. Mehr dazu bei Google Ads.
Katalog auf Meta und Pinterest
Dynamische Anzeigen aus demselben Feed, Zielgruppen nach Kaufverhalten statt nach Interesse, Abgleich zwischen Katalog und Kampagne. Details bei Meta Ads.
Tracking im Shop
Serverseitige Übergabe der Kauf-Ereignisse, Entdopplung gegen den Pixel, Einwilligung sauber verdrahtet. Ohne belastbare Signale optimiert jede Plattform auf ein unvollständiges Bild, siehe Conversion Tracking.
Steuerung auf Deckungsbeitrag
Nicht jeder Umsatz ist gleich viel wert. Wir rechnen Marge, Retouren und Versand ein, wo die Daten es hergeben, und steuern auf den Beitrag statt auf die Plattform-Kennzahl.
Neue Märkte
Sortiment, Sprache und Feed je Markt statt einer Übersetzung, Versand- und Preislogik berücksichtigt. Wir haben das in über zehn europäischen Märkten gemacht.
Shopify macht vieles leicht. Und zwei Dinge unangenehm.
Der Feed geht auf Knopfdruck raus, der Katalog ist schnell verbunden, das Tracking-Skript ist in Minuten eingebaut. Genau deshalb sehen wir bei Shopify-Shops seltener grobe Fehler und häufiger dieselben zwei feinen. Der erste: Die Standard-Zuordnung nimmt den Produkttitel aus dem Katalog, und der ist für Menschen im Shop geschrieben, nicht für eine Suchanfrage. Wer hier eingreift, ohne den Shop umzubauen, verändert die Sichtbarkeit spürbar.
Der zweite betrifft die Messung. Kauf-Ereignisse laufen über die Kundenereignisse und den Checkout, und je nach Einrichtung zählen Plattform und Shop unterschiedlich. Wir gleichen beides ab, richten die serverseitige Übergabe ein und sorgen dafür, dass die Einwilligung dabei respektiert wird. Das Ergebnis ist unspektakulär und wichtig: Die Zahl im Werbekonto und die Zahl im Shop erzählen wieder dieselbe Geschichte.
Ihr braucht einen Shop? Machen wir. Ihr habt einen? Dann geht es jetzt um Wachstum.
Wer eine E-Commerce-Agentur sucht, steht meist an einer von zwei Stellen. Entweder der Shop existiert noch nicht, oder er läuft und soll mehr bringen. Beides ist bei uns richtig, und beides landet beim selben Ansprechpartner. Das erspart die übliche Übergabe zwischen der Agentur, die baut, und der Agentur, die danach Werbung schaltet, bei der regelmäßig genau die Dinge verloren gehen, die später über den Erfolg entscheiden.
Fehlt der Shop, bauen wir ihn auf, in der Regel auf Shopify, und legen von Anfang an die Grundlagen, die später über die Werbeflächen entscheiden: Produktdaten, die jede Plattform versteht, ein Feed, der alle Flächen bedient, und Kauf-Ereignisse, die stimmen. Steht der Shop schon, fangen wir genau dort an, bei den Daten, die er ausliefert, und arbeiten uns bis zu der Frage vor, welcher Euro Mediabudget welchen Deckungsbeitrag bringt. Dazwischen liegt alles, was diese Seite beschreibt.
Ebenso ehrlich: Bei sehr kleinen Sortimenten oder sehr dünnen Margen ist bezahlte Reichweite oft nicht der erste Hebel. Dann steht im Audit, was stattdessen zuerst dran wäre, auch wenn das kein Mandat für uns ergibt.
Was Shop-Betreiber wissen wollen.
Nein. Shopify kommt am häufigsten vor, wir arbeiten aber genauso mit Shopware, WooCommerce und eigenen Systemen. Entscheidend ist nicht das System, sondern ob es saubere Produktdaten und verlässliche Kauf-Ereignisse ausliefern kann. Beides lässt sich fast überall herstellen, der Aufwand dafür ist unterschiedlich, und er steht im Audit.
Sie entscheidet, bei welchen Suchanfragen eure Produkte überhaupt in Frage kommen. Eine Zahl versprechen wir hier bewusst nicht, weil sie vom Ausgangszustand abhängt: Ein Shop mit sauberen Daten gewinnt wenig, ein Shop mit Katalogtiteln und fehlenden Artikelnummern gewinnt viel. Was wir zusagen können, ist die Diagnose vor dem Angebot, damit ihr wisst, in welchem der beiden Fälle ihr seid.
Leider ja, das ist die häufigste Beschwerde in diesem Bereich. Performance Max gibt wenig preis und führt sich wie eine Blackbox, aber es gibt Stellen, an denen man steuert: Struktur nach Marge, Ausschlüsse, Asset-Versorgung, Signalqualität und die Frage, welche Produkte überhaupt hineingehören. Der Rest ist Messung außerhalb der Plattform, sonst glaubt man am Ende dem Bericht dessen, der das Budget ausgibt.
Wo die Daten es hergeben, rechnen wir sie ein, denn eine Kategorie mit hoher Retourenquote kann trotz gutem ROAS Geld kosten. Der Weg dorthin führt über die Anbindung eurer Bestelldaten, nicht über Schätzungen. Wenn diese Anbindung fehlt, sagen wir es und arbeiten so lange mit dem, was belastbar ist.
Es gibt keine feste Schwelle, aber eine ehrliche Faustregel: Wenn das monatliche Mediabudget kleiner ist als die Betreuung, stimmt das Verhältnis nicht. Dann ist meist die Feed- und Tracking-Arbeit einmalig sinnvoll und die laufende Steuerung noch nicht. Auch das sagen wir vorher.
Feed-Korrekturen wirken schnell, oft innerhalb von ein bis zwei Wochen, weil die Plattformen die Daten laufend neu einlesen. Strukturelle Änderungen an Kampagnen brauchen länger, weil die Automatisierung neu lernen muss. Rechnet mit einem Quartal bis zu einer belastbaren Aussage über den Deckungsbeitrag, mit ersten Bewegungen deutlich früher.