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Case 42 Watt · Google Ads · Juli 2024 bis Juli 2026
42 Watt

Kosten pro Lead um zwei Drittel gesenkt, CPA halbiert.

Der Hebel: die über Jahre gewachsene Kampagnenstruktur radikal verschlanken und den Algorithmus auf die echten Best-Performer fokussieren.

Ø Kosten pro Lead
-66%
Gesamtkonto, Januar bis Juli 2026 gegenüber dem Jahresschnitt 2025.
Kosten pro Conversion
-50%
Subsidy-Kampagnen, drei Monate nach gegenüber drei Monaten vor der Umstellung.
Conversions
+68%
Subsidy-Kampagnen, gleicher Vergleichszeitraum.
42 Watt
„Black Flag hat unser Google-Ads-Konto konsequent verschlankt und den Fokus auf das gelegt, was wirklich Anfragen bringt. Die Kosten pro Lead sind deutlich gesunken, und selbst durch den Website-Relaunch hat uns das Team stabil durchgetragen. Die Zusammenarbeit ist eng, ehrlich und datengetrieben.“
Maximilian NestlerSenior Growth Marketing Manager, 42 Watt (Enovato GmbH)
Maximilian Nestler, Senior Growth Marketing Manager bei 42 Watt

Das Ergebnis im Überblick. Juli 2024 bis Juli 2026.

Google Ads für Energieberatung und Sanierungsförderung in Deutschland. Die Kennzahlen stammen aus dem Gesamtkonto und aus den Förder-Kampagnen, intern Subsidy genannt. Der Vergleichszeitraum steht bei jeder Zahl.

-66%

Durchschnittliche Kosten pro Lead über das Gesamtkonto, Januar bis Juli 2026 gegenüber dem Jahresschnitt 2025. Das entspricht rund zwei Dritteln.

-50%

Kosten pro Conversion in den Subsidy-Kampagnen, Dezember 2025 bis Februar 2026 gegenüber September bis November 2025.

+68%

Conversions in den Subsidy-Kampagnen, im selben Vergleich der drei Monate nach mit den drei Monaten vor der Umstellung.

-86%

Ad Groups in den Subsidy-Kampagnen nach der Verschlankung Ende Oktober 2025, gerundet.

-90%

Aktive Keywords in den Subsidy-Kampagnen nach der Verschlankung, gerundet.

Kernaussage

Weniger, aber aktive Einheiten schlagen breite Streuung. Ein klareres Signal je Ad Group senkt die Kosten pro Lead, bevor überhaupt neues Budget fließt.

Ein breit aufgefächertes Konto in einem margensensiblen Leadgeschäft

42 Watt ist ein Anbieter für Energieberatung und Sanierungsförderung, unter anderem für den individuellen Sanierungsfahrplan (kurz iSFP) und die Wärmepumpen-Beratung, mit Fokus auf den deutschen Markt. Muttergesellschaft ist die Enovato GmbH. Black Flag verantwortet das Google-Ads-Mandat seit Juli 2024: Kontostrategie, Kampagnenstruktur, Lead Generation, Conversion-Tracking, Forecast und laufende Optimierung.

01

Stark verzweigte Kontostruktur

Allein die Förder-Kampagnen liefen mit hunderten Ad Groups und tausenden aktiven Keywords. Viele davon erhielten von Januar bis Oktober 2025 kaum Impressionen oder Klicks.

02

Kein klares Lernsignal

Google Ads verteilte das Budget über sehr viele Einheiten mit wenig Wirkung. So lernte der Algorithmus langsamer, weil das Signal breit streute, statt auf die Ad Groups zu zeigen, die tatsächlich konvertieren.

03

Hohe Kosten pro Lead

Der durchschnittliche CPL (Kosten pro Lead) lag 2025 auf einem Niveau mit klarem Optimierungspotenzial. In einem margensensiblen Leadgeschäft ist das der direkte Ergebnishebel.

Kernproblem

Der größte Hebel lag in der Struktur: viel Aufbau, viele Keywords, noch wenig Fokus. Genau hier ließ sich am meisten gewinnen.

Das Mandat

Black Flag verantwortet das Google-Ads-Konto von 42 Watt seit Juli 2024. Das Mandat umfasst:

Kontostrategie und Beratung Google Ads (Search und Performance Max) Kampagnenstruktur und Verschlankung Lead Generation Conversion-Tracking und Relaunch-Begleitung Budget- und Kapazitäts-Steuerung Forecast und Marketing-Controlling

Drei Hebel für dauerhaft niedrigere Kosten pro Lead

01

Radikale Verschlankung der Subsidy-Kampagnen

Ende Oktober 2025 fasst Black Flag die kleinteilige Förder-Struktur zusammen. Die Zahl der Ad Groups sinkt um rund 86 Prozent, die der aktiven Keywords um rund 90 Prozent. Alle Keywords ohne Conversions, mit zu wenigen Impressionen oder ohne Klicks werden deaktiviert.

Exact- und Phrase-Varianten je Thema werden gebündelt. So bekommt jede Ad Group ein klareres Signal, und der Algorithmus lernt aus den Anfragen, die zählen.

02

Fokus auf die Best-Performer

Statt Volumen über die ganze Breite bekommt der Algorithmus mehr Spielraum auf den Ad Groups mit den meisten Klicks und Conversions. Keywords mit hohem CPC (Kosten pro Klick) und ungünstigem Verhältnis von Kosten zu Conversions werden abgeschaltet. Die Wirkung zeigt sich schon nach wenigen Wochen.

VORHER NACHHER Ad Groups -86% weniger Ad Groups Keywords -90% weniger aktive Keywords Einheit mit Conversions Einheit ohne Wirkung Schema, Kästchen nicht maßstäblich
Rund 86 Prozent weniger Ad Groups und rund 90 Prozent weniger Keywords in den Subsidy-Kampagnen. Was bleibt, sind die Einheiten, die Anfragen bringen. Der Algorithmus bekommt ein klareres Lernsignal, weil das Budget nicht mehr über Einheiten ohne Wirkung streut.
03

Relaunch-Stabilisierung

Mit dem Website-Relaunch am 23.03.2026 änderten sich Landing Pages und URLs, das Tracking setzte zunächst aus und die Google-Performance ging deutlich zurück. Über enge Abstimmung, Fehleranalyse und ein sauber nachgezogenes Conversion-Tracking wird die Performance wieder stabilisiert.

Seither hält das Konto einen durchschnittlichen CPL (Januar bis Juli 2026), der rund zwei Drittel unter dem Jahresschnitt 2025 liegt.

Weniger Streuung, deutlich niedrigere Kosten, mehr echte Anfragen

Die Verschlankung wirkt schnell. Im Vergleich der drei Monate vor der Umstellung (September bis November 2025) mit den drei Monaten danach (Dezember 2025 bis Februar 2026) sinken die Kosten pro Conversion in den Subsidy-Kampagnen um 50 Prozent, während die Conversions um 68 Prozent steigen.

Über das Gesamtkonto fällt der durchschnittliche CPL im Vergleich von 2025 zu Januar bis Juli 2026 um rund zwei Drittel. Die Anfragen kommen zeitweise so stark herein, dass sie über der operativen Kapazität von 42 Watt liegen. Im Dezember 2025 wird das Wärmepumpen-Budget deshalb bewusst zurückgenommen und ein Teil der Anfragen weitergegeben: Die Kampagnen liefern mehr qualifizierte Anfragen, als sich kurzfristig verarbeiten lassen. Die Steuerung des Volumens wird damit zum eigentlichen Hebel.

+68%
Conversions, Subsidy-Kampagnen
-50%
Kosten pro Conversion, Subsidy-Kampagnen
-66%
Ø Kosten pro Lead, Gesamtkonto
-86%
Ad Groups nach der Verschlankung, gerundet
-90%
Aktive Keywords nach der Verschlankung, gerundet
Okt. 2025
Umstellung der Subsidy-Struktur

Was das Projekt gezeigt hat und für wen das Muster funktioniert

Was Black Flag gelernt hat

  • Weniger, aber aktive Einheiten schlagen breite Streuung. Ein klareres Signal je Ad Group beschleunigt das Lernen des Algorithmus.
  • Inaktive Keywords und Ad Groups binden Budget und schwächen das Lernsignal.
  • Ein Relaunch ist ein Tracking-Risiko. Landing-Page- und URL-Änderungen brauchen ein sauber nachgezogenes Conversion-Tracking, sonst geht die Performance kurzfristig zurück.
  • Hohe Performance kann zum Kapazitätsthema werden. Das Lead-Volumen muss zur operativen Kapazität passen.

Für wen dieses Muster funktioniert

  • Leadgen-Konten mit historisch gewachsener, stark verzweigter Google-Ads-Struktur.
  • Genug Datenvolumen, damit der Algorithmus aus wenigen fokussierten Einheiten lernen kann.
  • Bereitschaft, inaktive Ad Groups und Keywords konsequent zu deaktivieren.
  • Klare Sicht auf die Kapazität: Wie viele qualifizierte Anfragen kann das Unternehmen wirklich bedienen?
Fazit

Skalierung beginnt beim Weglassen. Wer den Algorithmus auf die Best-Performer fokussiert, senkt die Kosten pro Lead deutlich, bevor überhaupt neues Budget fließt.

„Den Fokus auf das gelegt, was wirklich Anfragen bringt.“

Maximilian Nestler, Senior Growth Marketing Manager, 42 Watt

Im Wachstums-Audit beantworten wir dieselbe Frage für dein Konto: Was bringt Anfragen, und was bindet nur Budget?

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